Aktuelles

 

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Ehrenamt im Alten- und Pflegeheim St. Rita in Landshut
Gelebte Nächstenliebe unter dem Dach der Caritas


Das Ehrenamt hat in Deutschland eine lange Tradition. Noch immer engagieren sich mehr als 23 Millionen Menschen hierzulande unentgeltlich, ob als Trainer im Sportverein, als Mitglied in der Pfarrei oder im Frauenbund. Schätzungen zufolge kommen so pro Jahr 4,6 Milliarden Stunden zusammen, die Menschen ohne Entlohnung für andere aufbringen. Doch das Bild wandelt sich. Langsam aber stetig geht der Trend hin zu zeitlich begrenzten Engagements. Da ist Kerstin Däullary, Einrichtungsleiterin im Alten- und Pflegeheim St. Rita in Landshut, froh, dass es in ihrem Haus seit vielen Jahren einen festen Helferkreis an Freiwilligen gibt, ohne die vieles im Heim nicht denkbar wäre.

Traudl Gentner ist eine dieser freiwilligen Helferinnen. Seit 17 Jahren kommt sie abwechselnd mit Hans Luginger mehrmals wöchentlich frühmorgens in die Einrichtung, bereitet für die Bewohner das Frühstücksbuffet vor und betreut es. Von jedem der etwa zwanzig Bewohner, die in der Saalcafeteria ihr Frühstück zu sich nehmen, kennt sie die Gewohnheiten und Vorlieben. Ihr ehrenamtliches Engagement sieht sie als Verwirklichung ihres Traumberufs. Außerdem braucht sie „auch mal ein Gespräch und das Dasein für andere.“ Traudl Gentner ist aber nicht nur am Morgen beim Frühstück für die Bewohner da: Einmal in der Woche hilft sie mit Doris Rothberger im Nachmittagscafé, das jeden Mittwoch die Türen für Bewohner, Angehörige und Besucher öffnet – und das ohne ehrenamtliches Engagement in dieser Form nicht existieren würde.

Ihre wohlverdiente Zeit des Ruhestandes teilen mit den Bewohnern und Menschen im und rund um das Heim auch ehemalige Mitarbeiterinnen von St. Rita. So leisten Burgl Achatz, Rosina Daschner und Hermine Lederhofer regelmäßig Besuchsdienste, begleiten Feste und Veranstaltungen und sind immer bereit, zu helfen und zusätzliche Aufgaben, wie etwa die Pflege des Altenheim-Grabes, zu übernehmen. Unter der Leitung und Organisation der ehrenamtlichen Kräfte im Heim probt einmal pro Woche der Chor, Stefan Spanner begleitet die Gesänge auf dem Klavier und Rudolf König mit der Gitarre, die Stimme von Rita Auer hilft so manchem, den richten Ton zu treffen. Dreimal in der Woche öffnet Burgl Achatz den kleinen Kiosk im Haus für die Bewohner. Mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen verteilt Gemeindereferentin Christine Gilch – Rauch mit ihrem Helferinnenkreis einmal wöchentlich die Krankenkommunion und ist in anderen seelsorgerischen Belangen für das Hein und die Bewohner da. Es spricht für das herausragende Engagement ihrer vielen Ehrenamtlichen im Heim, wenn Kerstin Däullary sagt: „Leider würde es den Rahmen sprengen, alle und alles aufzuzählen, was hier im Heim geleistet wird. Eine Aufzählung muss daher immer lückenhaft und unvollkommen bleiben – leider.“

Für die meisten Ehrenamtlichen geht es vor allem darum, einen sozialen Beitrag zu leisten und anderen Menschen eine Freude zu bereiten – gelebte Nächstenliebe unter dem Dach der Caritas. Für die meisten stellt ihr ehrenamtliches Engagement aber natürlich auch eine persönliche Bereicherung dar: Neue, nette Menschen kennen und schätzen lernen, interessante Gespräche führen und aus den eigenen vier Wänden kommen – das ist für viele auch ein Grund, sich in St. Rita zu engagieren. „Unsere Ehrenamtlichen bereichern unseren Betrieb in so vielfacher Weise“, schwärmt Kerstin Däullary. „Sie tragen zu einer familiären Atmosphäre bei und stellen für unsere Bewohner den Kontakt zur Welt außerhalb der Pflegeeinrichtung her.“ Außerdem sind sie für die Einrichtung auch eine Art „Botschafter“, die aus erster Hand vom Alltag in St. Rita berichten. Nicht selten argumentieren sie auch gegen die allgemein negative Meinung, die so vielen Alten- und Pflegeheimen in diesen Zeiten anhaften. „Unsere Ehrenamtlichen gehören zu unserer Pflegefamilie und stehen voll hinter unserer Einrichtung.“

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Weihe des Sinnesgartens in St. Rita

Im Rahmen des Sommerfestes wurde der neu errichtete Sinnesgarten des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Rita mit zahlreichen Gästen gesegnet. In Ihrer Begrüßung erläuterte Einrichtungsleiterin Kerstin Däullary dass die Idee einen Sinnesgarten zu gestalten bereits bei Antritt ihrer Tätigkeit vor gut 3 Jahren entstand.

 

Ein Garten der alle Sinne des Besuchers, insbesondere von an Demenz erkrankten Bewohnern, anspricht sollte in St. Rita entstehen. Geschmack, Düfte, Farben, Klänge. Der Garten ist in Themenbereiche, wie ein Obst- und Gemüsehochbeet oder ein Bauerngarten aufgeteilt. Eine Kräuterspirale, Quellstein, Klangelemente ergänzen das Wohlfühlangebot. Die Pergola und Sitznischen laden zum Verweilen ein. Wichtig war Kerstin Däullary die professionelle Planung und Ausführung der Gartenarbeiten sowie die Einbindung der Bewohner, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter. Der Plan des Sinnesgartens entstand auf Basis einer Diplomarbeit einer Mitarbeiterin. Am Pflanztag konnte auf eine Vielzahl gespendeter Pflanzen und einen tatkräftigen Einsatz ehrenamtlicher Personen, von Mitarbeitern, Angehörigen, Bewohnern zurückgegriffen werden. Dass nur durch die zahlreichen großen, zum Teil vierstelligen, und kleine Spenden von „Freunden“, der Sinnesgarten in St. Rita verwirklicht werden konnte erläuterte Caritasgeschäftsführer Ludwig Stangl. Im Rahmen einer Andacht weihte Prodekan und 2. Vorsitzender des Caritasverbandes Landshut e.V. Wolfgang Hierl den Garten ein.

 
Bei Kaffee, Kuchen, Sekt und Häppchen, einem Spaziergang durch den neuen Garten, einem kleinen Gewinnspiel mit der Beantwortung von im Sinnesgarten angebrachten Fragen, Auftritt der Kinder von der Kindertagesstätte Peter und Paul und bestem Sommerwetter konnten die Gäste, Bewohner und das Mitarbeiterteam von St. Rita einen gelungenen, geselligen und feierlichen Nachmittag verbringen.

 
Besuchen Sie uns einfach im Caritas Pflegeheim St. Rita, Untere Auenstr. 2-3 und genießen Sie den Sinnesgarten oder gehen Sie auf dem Isarrad- / Gehweg und Sie haben von dort einen schönen Blick auf die Anlage.


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Ergebnis der MDK-Prüfung

 

Am 2. August 2010 wurde unsere Einrichtung erstmals nach den neuen Transparenzkriterien durchn den MDK geprüft. Dabei haben wir ein Gesamt-Durchschnittsergebnis von 1,1 erhalten. Das detaillierte Ergebnis finden Sie hier als pdf-Datei. 

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